Das Dashboard verfügt über eine Vielzahl von Funktionen. Für ein besseres Verständnis zeigen wir Ihnen auf dieser Seite, wie Sie das Dashboard nutzen können, und geben Ihnen Beispiele für Forschungsfragen. Über eventuelle Fragen oder Anregungen zu diesem Dashboard würden wir uns freuen.
Wir haben alle Stoffe je nach ihrer Funktion oder ihrem Anwendungsbereich in Stoffgruppen eingeteilt. So können Sie z. B. den Süßstoff Sucralose nicht nur mithilfe seines Stoffnamens und seiner CAS-Nummer finden, sondern auch über die Untergruppe „Künstliche Süßstoffe“ oder die Hauptgruppe „Industrielle Stoffe und Konsumprodukte.“ Auf diese Weise können Sie auch Stoffe finden, die in dieselbe Stoffgruppe fallen. Die Stoffgruppe kann Aufschluss über die möglichen Wirkungen eines Stoffs und seine Herkunft geben. Hat ein Stoff mehrere Anwendungsbereiche, kann er in mehreren Stoffgruppen vorkommen.
Beispiel 1: ein Liniendiagramm für Sucralose

Möchten Sie beispielsweise sehen, wie sich die Sucralose-Konzentration entwickelt? Mithilfe der Registerkarte „Liniendiagramme“ können Sie sich die Entwicklung ansehen.
Die rot gestrichelte Linie im Diagramm zeigt den ERM-Zielwert an. In der Tabelle unter dem Diagramm werden die Kennzahlen der einzelnen Jahre aufgeführt.
Praktische Tipps:
Beispiel 2: ein Diagramm für mehrere Süßstoffe

Mit der Option „Mehrere Stoffe“ in der Registerkarte „Liniendiagramme“ können Sie mehrere Stoffe auf einmal vergleichen oder alle Stoffe einer Stoffgruppe anzeigen.
Dem Diagramm ist zu entnehmen, dass die Acesulfam-K-Konzentrationen im Laufe der Jahre abgenommen haben, die Sucralose-Konzentrationen dahingegen zunehmen.
Praktische Tipps:
Beispiel 3: Vergleich der Sucralose-Konzentrationen an den verschiedenen Standorten
Möchten Sie sehen, wie sich die Sucralose-Konzentration an mehreren Standorten entwickelt? Führen Sie dann die folgenden Schritte auf der Registerkarte „Liniendiagramme“ aus:
Dem Diagramm können Sie entnehmen, dass die Sucralose-Konzentrationen an beiden Standorten ansteigen, der Anstieg in Nieuwegein aber schneller erfolgt als in Lobith.
Praktische Tipps:
Die Zielwerte des European River Memorandum (ERM) beschreiben die Wasserqualität, die erforderlich ist, um mit natürlichen Reinigungsverfahren sauberes Trinkwasser herzustellen. Diese Werte werden von europäischen Wasserversorgungsunternehmen verwendet, die auf Flusswasser, wie z. B. des Rheins, der Maas und der Donau, angewiesen sind. Für RIWA-Rijn bilden sie daher die Grundlage für die Beurteilung der Wasserqualität.
Wie gehen Sie vor?

Die Tabelle zeigt die Stoffe, die den ERM-Zielwert an einem oder mehreren Standorten im gewählten Jahr ein- oder mehrmals überschritten haben. In der Tabelle werden die höchsten gemessenen Konzentrationen für jeden Standort aufgeführt. Werte, die den ERM-Zielwert (z. B. 1 µg/l für Sucralose) überschreiten, werden rot dargestellt, während Werte, die in der Nähe des ERM-Zielwerts liegen, gelb abgebildet werden.
So können Sie der Tabelle leicht entnehmen, dass Sucralose den ERM-Zielwert im Jahr 2023 an allen Standorten überschritt und dass dies im Jahr 2014 auch für Acesulfam-K galt.
Mit dem Aufbereitungsaufgabe-Index überwachen wir, ob das Ziel von Artikel 7.3 der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verwirklicht wird. In diesem Artikel steht, dass Wasserkörper, die zur Trinkwassergewinnung genutzt werden, geschützt werden müssen, um eine Verschlechterung ihrer Wasserqualität zu vermeiden und damit den für die Gewinnung von Trinkwasser erforderlichen Umfang der Aufbereitung zu verringern. Der Index zeigt, ob der für die Gewinnung von Trinkwasser erforderlichen Umfang der Aufbereitung (d. h. die Aufbereitungsaufgabe) abnimmt und ob das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie erreicht wird. Bisher ist dies im Rhein in den Niederlanden allerdings noch nicht der Fall.
Der Aufbereitungsaufgabe-Index gibt an, welchen Aufbereitungsaufwand ein Wasserversorgungsunternehmen betreiben muss, um Flusswasser in Trinkwasser zu verwandeln. Er spiegelt den Unterschied zwischen der Qualität des Flusswassers und den Anforderungen wider, die in der niederländischen Trinkwasserverordnung (DWB) an Trinkwasser gestellt werden.
Weitere Informationen zur Methodik finden Sie in der Erläuterung der Registerkarte „Aufbereitungsaufgabe-Index“ und im Themenbericht „Removal requirement and purification treatment effort for Dutch Rhine water from 2000-2018“.
Über die Registerkarte „Aufbereitungsaufgabe-Index“ können Sie sich verschiedene Darstellungen des Aufbereitungsaufgabe-Index an unseren Berichtsstandorten ansehen. d. h.:
Beispiel 1: die Entwicklung des Aufbereitungsaufgabe-Index

Möchten Sie sehen, wie sich der Index an einem bestimmten Standort entwickelt? Führen Sie dann die folgenden Schritte in der Registerkarte „Aufbereitungsaufgabe-Index“ aus:
Praktische Tipps:
Beispiel 2: Diagramm relativer Beitrag je Stoffgruppe

Wenn Sie sich für den relativen jährlichen Beitrag der einzelnen Stoffgruppen zum Index interessieren, können Sie diesen wie folgt einsehen:
Beispiel 3: Banddiagramm bezüglich einzelner Stoffe, die zum Index beitragen

Beispiel 2 konnten Sie entnehmen, welche Hauptgruppe den größten jährlichen Beitrag zum Index leistete. Möchten Sie detaillierte Informationen bezüglich der Beiträge der einzelnen Stoffe dieser Stoffgruppe? Diese Informationen erscheinen in den Banddiagrammen:
Was die Gruppe der „Industriechemikalien und Konsumentenprodukte“ von Lobith betrifft, können Sie sehen, dass beispielsweise der Stoff EDTA in den meisten Jahren maßgeblich zum Aufbereitungsaufgabe-Index beigetragen hat. ETBE war von 2001 bis 2010 Teil der Aufbereitungsaufgabe, danach gingen die Konzentrationen wieder zurück. In den letzten Jahren trugen u. a. Trifluoressigsäure (TFA), Sucralose und HMMM neu zu den Index bei.
Praktische Tipps:
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Erkundung des Dashboards und unserer Daten.