EU-Kommission erkennt Risiken durch Lithium im Rhein an

Die Europäische Kommission erkennt an, dass Lithiumverunreinigungen ein Risiko für europäische Flüsse, darunter den Rhein, darstellen. Dies geht aus der Antwort auf ein Schreiben von RIWA-Rijn hervor, in dem die Festlegung einer europäischen Umweltqualitätsnorm für Lithium in Oberflächengewässern gefordert wurde.

Die Kommission betont die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und weist darauf hin, dass die Mitgliedstaaten – solange es keine EU-weite Norm gibt – nationale Umweltqualitätsnormen festlegen und diese in Einleitergenehmigungen umsetzen müssen. RIWA-Rijn unterstreicht, dass rasches Handeln notwendig ist, um Trinkwasserressourcen und Ökosysteme zu schützen, und ruft die Rheinanliegerstaaten auf, gemeinsam eine Umweltqualitätsnorm für Lithium für den gesamten Rhein festzulegen.

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RIWA-Rijn unterzeichnet das Ban PFAS Manifesto

RIWA-Rijn freut sich bekanntzugeben, dass sie sich als Mitunterzeichnerin dem Ban PFAS Manifesto angeschlossen hat, einem internationalen Appell für entschlossenes Handeln gegen PFAS-Verschmutzung. Das Manifest weist auf eindeutige wissenschaftliche Nachweise hin, dass PFAS — die sogenannten „Forever Chemicals“ — weltweit Umwelt, Nahrungsketten und menschliche Körper kontaminiert haben und erhebliche Risiken darstellen.

Mit der Unterzeichnung bekräftigt RIWA-Rijn die zentralen Forderungen des Manifests: ein umfassendes Verbot der Herstellung und Verwendung von PFAS in der EU bis 2030, rasche Sanierung kontaminierter Böden und Trinkwasser sowie die konsequente Anwendung des Verursacherprinzips.

Die Persistenz und Ausbreitung von PFAS bedroht sowohl Ökosysteme als auch die Gesundheit — und bereits heute gibt es Alternativen.

Für weitere Informationen zum Ban PFAS Manifesto und seinen Zielen siehe: https://www.banpfasmanifesto.org